Montag, 30 Januar 2017 00:00

Zu meinen ersten Eindrücken aus Besuchen und Gesprächen gehört: Ich komme in eine Gemeinde mit gastfreundlichen Menschen. Und zu Menschen, die in einer gesellschaftlichen Situation zunehmender Fremdenangst sich um konkrete Hilfe für Flüchtlinge bemühen. Ich werde als Pastor der Gemeinde mehr sein als ein Gast. Aber ich werde, so mein Wunsch, immer auch ein Gast bleiben dürfen, der zuerst sprechen darf: „Friede diesem Haus!“ In der Lage, in der Jesus die Jüngerinnen und Jünger anspricht, bin ich nicht.

Donnerstag, 12 Januar 2017 00:00

So können wir in Abwandlung eines berühmten Zitats aus dem „Kleinen Prinzen“ von St. Exupéry sagen, wo es heißt: Man sieht nur mit dem Herzen gut! Gott spricht: „Ich schenke Euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch!“ Hesekiel 36, 26a Der Mensch des ersten Testamentes denkt mit dem Herzen, denn nach alttestamentlicher Anthropologie ist das Herz der Sitz des Verstandes und der Weisheit. Die Gefühle sitzen nach damaligem Verständnis in den Knien, das können wir auch nachvollziehen, wenn uns manchmal die Knie schlottern. Das Gehirn hatte damals übrigens keine besondere Funktion.

Dienstag, 29 November 2016 00:00

Immer wenn ich Seele lese, frage ich mich zunächst: „Was meint der Schreiber, wenn er von der Seele spricht?“ Ist die Seele das innerste Wesen des Menschen, all sein Denken, Fühlen und Empfinden, all das, was uns einzigartig macht in unserer Person? Oder ist die Seele der körperlose, unsterbliche Teil des Menschen, sozusagen das Göttlich, das dem Menschen in der Schöpfung durch Gottes Atem eingehaucht wurde, vom Ursprung her von Gott kommend und damit auch unvergänglich?
Unsere Seele ist meiner Ansicht nach beides. Unsere Seele ist unvergänglich und einzigartig. Sie ist das, was uns als Individuum ausmacht.

Dienstag, 07 Februar 2017 00:00

Über Johnny Cash: Sänger. Held. Gesetzloser. Rebell. Er revolutionierte das Musikgeschehen und meißelte sein Vermächtnis in Stein als ein zeitloses Idol. Im April 2017 in unserer Gemeinde! Der Schauspieler Anatoly Zhivago schließt mit dieser Biographie seine Musikertrilogie von Cohen, Dylan bis Cash. In abstrakten Bildern und mit neuartigen musikalischen Interpretationen erzählen Anne Meyer zu Bergsten, Paula Tuschner und Anatoly Zhivago ein Leben, das die Welt bewegte.

Donnerstag, 12 Januar 2017 00:00

Der dritteTeil in der Themenreihe "Toleranz - eine unmögliche Tugend? Zwischen Populismus und "Political Correctness" findet am 20. Januar 2017 in unserer Mennonitenkirche statt. Wie immer diskutiert ein prominent besetztes Forum zu einem zentralen Thema. Überschrieben ist dies in diesem Monat mit der Aussage: "Ich bin kein Nationalist, aber..." - Über zahlreiche Teilnehmende würden wir uns sehr freuen. Die Veranstaltung ist wie immer kostenfrei und wird gemeinsam mit der Arbeitsstelle Theologie der Friedenskirchen an der Universität Hamburg ausgerichtet.

Dienstag, 29 November 2016 00:00

Der zweite Teil in der Themenreihe "Toleranz - eine unmögliche Tugend? Zwischen Populismus und "Political Correctness" findet am 2. Dezember in unserer Mennonitenkirche statt. Wie immer diskutiert ein prominent besetztes Forum zu einem zentralen Thema. Überschrieben ist dies in diesem Monat mit der Aussage: "Ich habe nichts gegen Flüchtlinge, aber..." - Über zahlreiche Teilnehmende würden wir uns sehr freuen. Die Veranstaltung ist wie immer kostenfrei und wird gemeinsam mit der Arbeitsstelle Theologie der Friedenskirchen an der Universität Hamburg ausgerichtet.

Mittwoch, 12 Oktober 2016 00:00

BItte wählen Sie aus, ob Sie die allgemeinen Informationen über unseren Friedhof interessieren, oder ob Sie die Dokumente zu dem historischen Gräberfeld auf dem Friedhof einsehen möchten.

Dienstag, 15 April 2014 09:01

Am 6. April 2014 startete der erste Glaubenskurs in der Mennonitengemeinde Hamburg. Elf Kinder zwischen 10 und 12 Jahren aus den Gemeinden Lübeck, Hamburg und Hannover wurden im Rahmen eines Familiengottesdienstes feierlich vorgestellt. Die sieben Mädchen und vier Jungen werden sich zwei Jahre lang mit der Glaubenskursgruppe an bestimmten Terminen treffen. In einem Pass sind die wichtigsten und verbindlichen Veranstaltungen eingetragen. Darüber hinaus sind alle Kinder eingeladen, an den anderen Sonntagen den Kindergottesdienst zu besuchen und an Freizeiten teilzunehmen.

Was steht auf dem Programm:

  • sich als Gruppe kennen lernen
  • Gottesdienste besuchen
  • verschiedene Gemeinden kennen lernen
  • biblische Geschichten nacherleben
  • den Friedhof erkunden
  • die Mennokate besuchen

Bei ihrem ersten Treffen gestalteten die Glaubenskursteilnehmer und -teilnehmerinnen eine Kerze, die immer brennen soll, wenn sie einen Gottesdienst besuchen.

Für weitere Informationen wenden Sie sich gerne über das Gemeindebüro an  unseren Pastor Bernhard Thiessen oder Maren Schamp-Wiebe.

Montag, 17 Februar 2014 20:33

Wie ist der Mennonitenfriedhof zu erreichen?

Der Friedhof befindet sich in Hamburg-Bahrenfeld am Holstenkamp 80/82.

Mit dem Auto von außerhalb: Von Süden kommend auf der Autobahn 7 bis zur Anschlußstelle "Hamburg-Bahrenfeld" (zweite nach dem Elbtunnel), nach rechts in die Von-Sauer-Straße und die Bahrenfelder Chaussee, dann links in den Bornkampsweg und nochmals links in den Holstenkamp. - Von Norden kommend auf der Autobahn 7 bis zur Anschlußstelle "Hamburg-Volkspark", nach links in die Schnackenburgallee und nach rechts in den Holstenkamp.

Aus der Stadt über die Stresemannstraße, rechts in den Bornkampsweg und links in den Holstenkamp oder über den Straßenzug Schäferkampsallee/Fruchtallee oder von der Kieler Straße bis zum Verteilerkreis am Eimsbütteler Marktplatz, dort beginnt der Holstenkamp.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Mit der S-Bahn bis zur Station "Diebsteich" (S3, 21), dann zu Fuß Am Diebsteich und Holstenkamp (gut ein Kilometer) oder mit den Buslinien 3 (aus der Innenstadt) und 288 bis zur Haltestelle "Regerstraße", dann zu Fuß den Bornkampsweg entlang und links in den Holstenkamp (knapp ein Kilometer).

Hier finden Sie die Route von der Gemeinde (Mennonitenstr. 20) zum Friedhof (Holstenkamp 80/82).

Monatslosung

Gott spricht: „Ich schenke Euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch!“

Hesekiel 36,26a

Tucholsky Quartier

Unsere Kirche liegt am Rande des Quartiers, dessen Neuplanung gerade läuft. Informationen dazu finden Sie auf dem Blog des Bezirksamtes Altona unter www.tucholsky-quartier.de. Auch wir beteiligen uns an dem spannenden Entwicklunsgprozess.

 

Wir in Hamburg-Altona

Schon 1601 erlaubte Graf Ernst von Schauenburg den aus den Niederlanden geflohenen, in dem damals kleinen Ort Altona eine Gemeinde zu gründen und eine Kirche zu bauen. In der Blütezeit der Gemeinde im 17. und 18. Jahrhundert zählten viele Kaufleute, Reeder (Walfang), Unternehmer und Handwerker zu den Mennoniten. Unsere erste Kirche (Große Freiheit) brannte 1713 im Schwedenbrand nieder und wurde durch einen Neubau an gleicher Stelle ersetzt. 1915 wurde die neue Kirche der Mennonitengemeinde an der Mennonitenstraße in Altona-Nord eingeweiht, die uns seitdem als Versammlungsort dient.