Mennoniten in der NS-Zeit

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Das 2017 vom Mennonitischen Geschichtsverein herausgegebene Buch hat viele Menschen zum Nachdenken, Gemeindeglieder ins Gespräch und eine konstruktive Auseinandersetzung in vielen mennonitischen Familien gebracht. Nach einem gemütlichen Kaffeetrinken sollen Menschen zu Wort kommen, die sich in Forschung oder Biografie mit der Rolle der Mennoniten in der NS-Zeit beschäftigt haben. Hans-Jürgen Goertz (angefragt) wird über die Wirkung seiner beiden Aufsätze 1977 und 40 Jahre später berichten und seine Erfahrungen mit der schmerzvollen Aufarbeitung dieser schwierigen Fragestellung schildern.

Im Anschluss daran soll es viel Zeit für ein moderiertes Gespräch mit Zeitzeugen aus der Gemeinde geben, die ihre eigenen Erinnerungen schildern. Zum Schluss wird es noch Gelegenheit für Fragen und Diskussion geben.

Der Termin für den Gemeindenachmittag zu „Mennoniten in der NS-Zeit“ ist der 24. März von 15 – 18 Uhr. Herzlich Willlkommen!

Das Buch: Marion Kobelt-Groch/Astrid v. Schlachta (Hg.): Mennoniten in der NS-Zeit, Stimmen, Lebenssituationen, Erfahrungen - Zu bestellen bei: Mennonitischer Geschichtsverein, Am Hollerbrunnen 2a, 67295 Bolanden-Weierhof, Germany, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Gelesen 525 mal Letzte Änderung am Freitag, 02 März 2018 09:53

Monatslosung

„Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht dessen, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.“

Hebräer 11, 1

Tucholsky Quartier

Unsere Kirche liegt am Rande des Quartiers, dessen Neuplanung angedacht ist. Informationen dazu finden Sie auf dem Blog des Bezirksamtes Altona unter www.tucholsky-quartier.de. Auch wir beteiligen uns an dem - derzeit ruhenden - Entwicklunsgprozess.

 

Wir in Hamburg-Altona

Schon 1601 erlaubte Graf Ernst von Schauenburg den aus den Niederlanden geflohenen, in dem damals kleinen Ort Altona eine Gemeinde zu gründen und eine Kirche zu bauen. In der Blütezeit der Gemeinde im 17. und 18. Jahrhundert zählten viele Kaufleute, Reeder (Walfang), Unternehmer und Handwerker zu den Mennoniten. Unsere erste Kirche (Große Freiheit) brannte 1713 im Schwedenbrand nieder und wurde durch einen Neubau an gleicher Stelle ersetzt. 1915 wurde die neue Kirche der Mennonitengemeinde an der Mennonitenstraße in Altona-Nord eingeweiht, die uns seitdem als Versammlungsort dient.