Es ist das Wort nahe bei dir, in deinem Munde und in deinem Herzen, dass du es tust.

geschrieben von  Jens Fieguth

Gott ist nicht fern. Er ist nicht im Himmel und nicht auf der anderen Seite des Meeres. Diese Botschaft geht dem Losungstext aus 5. Mose 30,14 voraus. Der Mensch muss nicht zu den Sternen reisen oder große Meere überqueren, um Gottes Weisung zu finden und zu empfangen. Gott will uns damit sagen: “Sucht mich nicht in fernen Galaxien oder in fremden Länder, denn ich stehe schon bei euch vor der Tür.“

Er kommt den Menschen nahe, das ist bereits zu Moses Zeiten Gottes Botschaft. In Jesus Christus ist er uns einen weiteren Schritt näher gekommen. Vollendet hat Gott seine Nähe zu uns durch den heiligen Geist.
Gott über uns - Gott mit uns - Gott in uns.

So definiert eines unserer Eingangsvoten aus dem Gesangsbuch die drei Ebenen, in denen Gott uns begegnet. Heute steht Gott nicht nur vor der Tür, er will auch eintreten in unser Haus.

Wenn wir heute von Herz sprechen meinen wir in der Regel das Zentrum von Empfindungen und Gefühl. Im Hebräischen steht Herz allerdings für das ganze Tun und Wollen des Menschen. Es beschreibt das ganze Wesen des Menschen und nicht nur seine Gefühlsebene. Gottes Wort in Herz und Mund soll uns leiten, in dem was wir tun.

Wie oft klafft da eine Lücke zwischen Wort und Taten.

 

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Monatslosung

„Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht dessen, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.“

Hebräer 11, 1

Tucholsky Quartier

Unsere Kirche liegt am Rande des Quartiers, dessen Neuplanung angedacht ist. Informationen dazu finden Sie auf dem Blog des Bezirksamtes Altona unter www.tucholsky-quartier.de. Auch wir beteiligen uns an dem - derzeit ruhenden - Entwicklunsgprozess.

 

Wir in Hamburg-Altona

Schon 1601 erlaubte Graf Ernst von Schauenburg den aus den Niederlanden geflohenen, in dem damals kleinen Ort Altona eine Gemeinde zu gründen und eine Kirche zu bauen. In der Blütezeit der Gemeinde im 17. und 18. Jahrhundert zählten viele Kaufleute, Reeder (Walfang), Unternehmer und Handwerker zu den Mennoniten. Unsere erste Kirche (Große Freiheit) brannte 1713 im Schwedenbrand nieder und wurde durch einen Neubau an gleicher Stelle ersetzt. 1915 wurde die neue Kirche der Mennonitengemeinde an der Mennonitenstraße in Altona-Nord eingeweiht, die uns seitdem als Versammlungsort dient.

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