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Mennoniten

Logo der Weltkonferenz 2015 in den USA Logo der Weltkonferenz 2015 in den USA

Nicht jedem sind wir "Mennoniten" ein Begriff. Mennoniten sind die älteste deutsche Freikirche. Über unseren Dachverband sind wir MItglied im Ökumenischen Rat der Kirchen ÖRK. Wir sind eine anerkannte Körperschaft des öffentlichen Rechts und stehen im offenen Austausch mit den anderen christlichen Kirchen und anderen Religionen.

Hier finden Sie kurze Informationen über einige unserer Kernprinzipien. Da jede mennonitische Gemeinde autonom über alle ihre Angelegenheiten entscheidet, unterscheiden sich die Gemeinden teilweise stark voneinander.

Insgesamt gibt es ungefähr 1,3 Millionen Mennonitinnen und Mennoniten auf der Welt. Obwohl sie in Europa entstanden leben hier vergleichsweise wenige (ca. 50.000) Gläubige. Weit mehr als die Hälfte davon in der Bundesrepublik, etwa 11.000 in den Niederlanden.

Am stärksten wächst die Gruppe der afrikanischen Mennoniten. Derzeit sind es bereits eine knappe halbe Million, v.a. in der Demokratischen Republik Kongo (200.000), Äthiopien (200.000) und in Tansania (50.000).

Ähnlich viele Mennos findet man in Nordamerika, wobei von den ca. 450.000 Gläubigen ungefähr 330.000 in den USA leben. Im asiatischen und pazifischen Raum leben etwa 200.000 Mennoniten (Indien 130.000, Indonesien 70.000), in Südamerika ca. 130.000 (Paraguay 30.000).

Nur in Europa schrumpft die Gesamtzahl der Angehörigen unserer Kirche, in allen anderen Gebieten sind Zuwächse in unterschiedlicher Stärke festzustellen.

Die weltweite Verteilung ist auf dieser Weltkarte gut zu erkennen.

(Alle Zahlen 2003 von der Mennonitischen Weltkonferenz)

Monatslosung

Und siehe, es sind Letzte, die werden die
Ersten sein, und es sind Erste, die werden
die Letzten sein.

Lk 13, 30

Tucholsky Quartier

Unsere Kirche liegt am Rande des Quartiers, dessen Neuplanung gerade läuft. Informationen dazu finden Sie auf dem Blog des Bezirksamtes Altona unter www.tucholsky-quartier.de. Auch wir beteiligen uns an dem spannenden Entwicklunsgprozess.

 

Wir in Hamburg-Altona

Schon 1601 erlaubte Graf Ernst von Schauenburg den aus den Niederlanden geflohenen, in dem damals kleinen Ort Altona eine Gemeinde zu gründen und eine Kirche zu bauen. In der Blütezeit der Gemeinde im 17. und 18. Jahrhundert zählten viele Kaufleute, Reeder (Walfang), Unternehmer und Handwerker zu den Mennoniten. Unsere erste Kirche (Große Freiheit) brannte 1713 im Schwedenbrand nieder und wurde durch einen Neubau an gleicher Stelle ersetzt. 1915 wurde die neue Kirche der Mennonitengemeinde an der Mennonitenstraße in Altona-Nord eingeweiht, die uns seitdem als Versammlungsort dient.