Im Mennonitischen Geschichtsverein arbeiten Menschen zusammen, die ein Interesse an der reichhaltigen Geschichte der Täuferbewegungen des 16. Jahrhunderts und ihrer Nachkommen in den vielen mennonitischen Gemeinschaften weltweit bis in die Gegenwart haben.

Der Verein versucht, auf vielfältige Weise die Forschung der täuferisch-mennonitischen Geschichte zu unterstützen und die Ergebnisse dieser Forschung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und zu interpretieren. Relevante Bücher, Zeitschriften und Dokumente werden gesammelt und in der Mennonitischen Forschungsstelle, Bolanden-Weierhof, aufbewahrt.

Der Verein hat in den letzten Jahren für die Forschungsstelle ein neues Gebäude errichtet, in dem die Sammlung offen für wissenschaftlich Interessierte steht und auch Ausstellungen und Programme zur Weiterbildung präsentiert werden.

Der Geschichtsverein gibt außerdem jährlich die Mennonitischen Geschichtsblätter (kostenlos für alle Mitglieder des Vereins) mit Beiträgen zur neueren Forschung heraus, und veröffentlicht bzw. fördert Schriften zur Geschichte und Lehre des Täufermennonitentums und auch zur mennonitischen Familienforschung.

Der Mennonitische Geschichtsverein trägt durch die Pflege der Mennokate bei Bad Oldesloe zur Erinnerung an den Namensgeber der mennonitischen Gemeinden bei. Er ist zuständig für die Erhaltung der Mennokate, ihrer Einrichtung und der dort aufgerichteten Menno-Simons-Gedächtnisstätte.

Der Mennonitische Geschichtsverein zählt z. Zt. ca. 600 Mitglieder und Freunde. Er wird vom Vorsitzenden Dr. Dennis Slabaugh und einem Beirat geleitet. Die Mitglieder treffen sich einmal im Jahr zur Mitgliederversammlung. Die Mitgliedschaft steht allen Interessierten offen.

 

Kontakt

Astrid von Schlachta
1. Vorsitzende

Gary Waltner
2. Vorsitzender und Leiter der Forschungsstelle
Am Hollerbrunnen 2A
67295 Bolanden Weierhof

www.mennonitischer-geschichtsverein.de

 

Foto von Ulla Buchweitz "Mennolinde" unter creativecommons.org/licenses/by-nc/3.0/

Die Mennonitische Jugend Norddeutschlands (MJN) arbeitet überregional mit Kindern, Jugendlichen und Familien aus norddeutschen Mennonitengemeinden. Die Jugendreferenten Nathalie Eleyth (Krefeld) und Georg Büsch (Hamburg) - und natürlich die ehrenamtlich Mitarbeitenden bieten biblisch orientierte Freizeiten und Seminare an.

Der täuferisch-mennonitische Blickwinkel spiegelt sich u.a. wider in Fragen nach der konkreten Umsetzbarkeit von Friedfertigkeit und Gewaltlosigkeit sowie im geschwisterlich-demokratischen Aufbau der Arbeitsstrukturen und Umgangsformen

Die MJN wendet sich nicht nur an mennonitische Jugendliche. Sie versteht ihre Arbeit als eine Einladung an alle Interessierten, die sich mit anderen auf den Weg machen wollen, den Glauben im Alltag zu leben.

Mehr Informationen und aktuelle Termine finden sich auf www.mjn-mennoniten.de und bei Facebook auf www.facebook.com/mjn.mennoniten

Die "Arbeitsgemeinschaft Mennonitischer Gemeinden in Deutschland" (AMG) wurde 1990 gegründet und umfasst 53 Gemeinden mit 6.200 getauften Gemeindegliedern. In der AMG haben sich Mennonitengemeinden zusammengeschlossen, die seit alters her oder erst seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges in Deutschland bestehen.

Die AMG wurde gegründet und wird getragen von drei regionalen mennonitischen Gemeindeverbänden, der "Vereinigung der Deutschen Mennonitengemeinden", deren Mitgliedsgemeinden in Nord- und Westdeutschland liegen, der "Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutscher Mennonitengemeinden", deren Gemeinden in der Pfalz, in Rheinhessen und in Frankfurt sind, sowie dem "Verband deutscher Mennonitengemeinden", dessen Gemeinden in Bayern, Baden-Württemberg und der Pfalz beheimatet sind. Die Mennonitengemeinde zu Hamburg und Altona ist Mitglied in der "Vereinigung der Deutschen Mennonitengemeinden".

Die AMG ist gemäß dem mennonitischen Glaubens- und Gemeindeverständnis, das der örtlichen Gemeinde die letzte Souveränität zuweist und übergeordnete Zusammenschlüsse nur im Sinne einer freiwilligen Arbeitsgemeinschaft kennt, kein bundesweiter Zusammenschluss. Vielmehr erfüllt sie bestimmte, ihr zugewiesene Aufgaben von gemeinsamen Interesse. Dazu gehören vor allem die Veranstaltung von Tagungen, die Veröffentlichung von regelmäßigen Publikationen ( wie z.B. "Die Brücke - Täuferisch-mennonitische Gemeindezeitschrift" und das "Mennonitische Jahrbuch"), die Förderung theologischer Aus- und Weiterbildung, die Vertretung der der AMG angeschlossenen Gemeinden gegenüber anderen Kirchen und staatlichen Stellen, jeweils, soweit sich die Interessenswahrnehmung auf die gesamte Bundesrepublik bezieht. Regionale Verbände oder örtliche Gemeinden unterhalten entsprechende Kontakte auf ihrer Ebene.

Die AMG arbeitet mit anderen mennonitischen Gemeindeverbänden zusammen in der Mennonitischen Weltkonferenz. Die "Vereinigung der Deutschen Mennonitengemeinden", ein Teilverband der AMG, ist Mitglied im ÖRK. Selbstständig arbeiten im Rahmen der AMG Werke für die Bereiche Mission und Friedensdienst.

(gekürzt: Thomas Schamp)

Mennoniten gehören als Nachfahren der Täuferbewegung zum so genannten "kongregationalistischen" Kirchentyp (von lat. congregatio = "die Herde", hier die örtliche Gemeinde). Sie vertreten damit das extreme Gegenmodell zu einer zentralistisch verfassten Kirche, wie es etwa die römisch-katholische Kirche ist. Wie schon im Täufertum mit seinem ausgeprägten Autonomieverständnis der einzelnen Gruppen, Gemeinden oder Führerfiguren, liegt auch beim heutigen Mennonitentum die oberste Vollmacht in allen Fragen der Glaubenslehre und -praxis bei der versammelten Ortsgemeinde.

Die Autonomie jeder einzelnen Gemeinde zeigt sich zum Beispiel bei der Predigerwahl oder bei der Finanzverwaltung. Eine Gemeinde sucht sich ihren Pastor / ihre Pastorin selbst, ohne Eingriffsmöglichkeiten von außen, und sie alleine entscheidet, ob sie sich einem Zusammenschluss von Gemeinden ("Konferenz") anschließt und diesen finanziell unterstützt. Dieses Modell schreibt den Gemeindegliedern eine hohe Kompetenz und Verantwortung bei der Regelung geistlicher und praktischer Fragen zu. Man kann daher sagen, dass Mennoniten das "allgemeine Priestertum" ernst nehmen.

Durch das Fehlen einer zentralen, normierenden Instanz haben sich die dem Mennonitentum zuzurechnenden Gemeinden und Gruppen im Laufe der Zeit durch weltweite Wanderungen und Einflüsse der jeweiligen Umwelt in vieler Hinsicht sehr weit auseinander entwickelt. Es gibt praktisch keine Aussage über "die Mennoniten", die überall und immer und uneingeschränkt richtig ist. Das gilt sogar in einigen Fällen vom Autonomieprinzip selbst: Sowohl in Nordamerika als auch in den aus mennonitischer Mission hervorgegangenen Gemeinden gibt es Gruppen, die in sich ein straff zentralistisches System der Zusammenarbeit von mehreren oder vielen Gemeinden entwickelt haben; dies ist jedoch die Ausnahme.

In der Regel gehören Ortsgemeinden freiwillig zu einer "Konferenz" oder zu nationalen "Arbeitsgemeinschaften" und diese wiederum zu größeren oder weltweiten Zusammenschlüssen, jedoch haben alle überörtlichen Verbände nur eine eingeschränkte und abgeleitete Handlungsvollmacht.

In mennonitischen Gemeinden ist es üblich, dass Laien predigen. Nach dem Glaubensverständnis der Täufer und Täuferinnen des 16. Jahrhunderts stellt die Bibel die einzige bindende Schrift für das Leben und die Verkündigung dar. Darauf gründend werden alle Gemeindemitglieder als mündige Christen und Christinnen verstanden, die eigenverantwortlich lernen sollen, die biblische Botschaft zu verstehen und mit ihr verantwortlich umzugehen.

Die ehrenamtlichen Prediger und Predigerinnen treffen sich vierteljährlich auf Predigtseminaren, bei denen haupt- und ehrenamtliche Predigerinnen und Prediger aus mehreren norddeutschen Gemeinden sich theologisch fortbilden und über aktuelle Fragen der Gemeindearbeit sprechen. Die Schwerpunkte dieser Wochenenden werden gemeinsam festgelegt und von allen Teilnehmenden vorbereitet.

Die Gemeinde kann die Laienpredigenden ordinieren, indem die Gemeindeversammlung der entsprechenden Person das Vertrauen ausspricht und sie für sieben Jahre wählt. Durch eine Bestätigung in der Gemeindeversammlung verlängert sich die Amtszeit um jeweils sieben Jahre.

Ordinierte Laienprediger und Laienpredigerinnen sind befugt, das Abendmahl auszuteilen sowie Taufen, Trauungen oder Beerdigungen vorzunehmen.

Der Predigtdienst durch Laien aus verschiedenen Alters- und Berufsgruppen sowie Lebensumfeldern wird als Bereicherung des Gemeindelebens empfunden.

 

Das Deutsches Mennonitisches Friedenskomitee (DMFK) stärkt und befähigt Menschen und Gemeinden, sich für Frieden und Gerechtigkeit einzusetzen. Von Bammental aus dienen die Mitarbeitenden den Mennonitengemeinden mit Predigten, Jugendtrainings, Theater, Seminaren und Konferenzen. Sie fördern Konfliktkompetenz und zeigen gewaltfreie Handlungsmöglichkeiten auf. Predigte und Theaterstücke bieten die Chance, über Gewaltfreiheit, Militarismus und das Evangelium des Friedens nachzudenken und zu diskutieren.

Unsere Überzeugung ist, dass Jesus Christus uns als Jünger und Jüngerinnen befähigen will, seinen Frieden zu erleben und in die Welt zu tragen. Der erste Ort, an dem Gottes Frieden und Gerechtigkeit sichtbar wird, ist die Gemeinde. Dort soll etwas von einem Gerechten Frieden sichtbare Gestalt annehmen. Doch bezieht er sich nicht nur auf das Miteinander in der Gemeinde; Gerechter Friede soll auch das Zeugnis nach außen bestimmen. Dafür setzen wir uns gerne ein!

Wir unterstützen die Arbeit von Christian Peacemaker Teams (CPT) durch Inforeisen, Freiwillige und finanziell sowie durch den Ausbau eines europäischen CPT-Netzes. In Zusammenarbeit mit dem Mennonitischen Friedenszentrum Berlin tragen wir die Dialogarbeit und Gewaltprävention im Berliner Stadtteil Neukölln. Gemeinsam mit anderen Organisationen setzen wir uns für eine Verstärkung der Friedensbildung an weiterführenden Schulen ein. Alle drei Jahre vergeben wir den Michael Sattler Friedenspreis an Personen oder Gruppen, deren Arbeit vorbildlich ist im Einsatz für gewaltfreies Christuszeugnis, für Versöhnung zwischen verfeindeten Menschen oder Gruppen sowie für herausfordernden Dialog zwischen Religionen und Weltanschauungen.

Weitere Informationen bei: www.dmfk.de

 

Das Mennonitische Friedenszentrum Berlin (MFB) startete im Januar 2005 als ein Beitrag der Vereinigung der Deutschen Mennonitengemeinden (VDM) zur „Dekade zur Überwindung von Gewalt. Kirchen für Frieden und Versöhnung. 2001-2010“, die auf ihren Antrag hin vom Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) ausgerufen wurde.

Während der Dekade entstanden überall auf der Welt neue Initiativen zur gewaltfreien Konfliktbearbeitung, Friedensbildung und Versöhnung.
   
Auf der IX. Vollversammlung des ÖRK in Porto Alegre 2006 brachte die VDM wiederum Anträge (gemeinsam mit den Delegierten der EKD) ein: Seitdem wurde weltweit an einer internationalen ökumenischen Friedensdenkschrift gearbeitet. Das Friedenszentrum lieferte die Vorlage der am 9. Dezember 2009 von einer außerordentlichen Mitgliederversammlung der Vereinigung der Deutschen Mennonitengemeinden (VDM) verabschiedeten Friedenserklärung „Richte unsere Füße auf den Weg des Friedens“.

Unsere Arbeitsschwerpunkte

  • Gewaltprävention durch Netzwerkarbeit – Stadtteil- Arbeit als Bewährungsfeld des gerechten Friedens und der Gewaltfreiheit
  • Solidarität und Lernbereitschaft – Kooperationen zur Konflikttransformation in Simbabwe
  • Kritische Begleitung – dem Friedenszeugnis Gehör verleihen auf gesellschaftlichen und politischen Ebenen

Weitere Informationen bei: www.menno-friedenszentrum.de

Die Mennoniten taufen ihre Gemeindeglieder als Jugendliche oder Erwachsene. Für sie ist die Taufe ein bewusstes Bekenntnis zu Gott und Jesus Christus, das mit der Aufnahme in die Gemeinde verbunden ist. Kleine Kinder werden nach ihrer Geburt von der Gemeinde begrüßt oder gegebenenfalls in einem Gottesdienst eingesegnet, aber nicht getauft.

 

Die einzelnen Mennonitengemeinden praktizieren verschiedene Taufformen: die Besprenkelungstaufe, bei der nur ein wenig Wasser auf den Kopf "gesprenkelt" wird (Hamburg), oder die Untertauchtaufe, bei der die Täuflinge im Taufbecken oder im Freien untergetaucht werden.

 

Die Täuflinge sind meistens zwischen 14 und 17 Jahre alt und werden im Taufunterricht auf ihre Taufe vorbereitet. Seit mehreren Jahren wird dieser Unterricht in Form einer einwöchigen Freizeit durchgeführt, auf der die Jugendlichen Gemeinschaft praktizieren und sich miteinander über den Glauben austauschen können. Nach der Tauffreizeit entscheiden die Jugendlichen, ob sie getauft werden wollen. Das Konzept zur Taufvorberietung wird von der Gemeinde selbst bestimmt und ist in Veränderung begriffen.

Wer Interesse an einer Taufe hat, wendet sich bitte vertrauensvoll direkt an unseren Pastor oder unsere Pastorin (siehe Kontakt).

Nicht jedem sind wir "Mennoniten" ein Begriff. Mennoniten sind die älteste deutsche Freikirche. Über unseren Dachverband sind wir MItglied im Ökumenischen Rat der Kirchen ÖRK. Wir sind eine anerkannte Körperschaft des öffentlichen Rechts und stehen im offenen Austausch mit den anderen christlichen Kirchen und anderen Religionen.

Hier finden Sie kurze Informationen über einige unserer Kernprinzipien. Da jede mennonitische Gemeinde autonom über alle ihre Angelegenheiten entscheidet, unterscheiden sich die Gemeinden teilweise stark voneinander.

Insgesamt gibt es ungefähr 1,3 Millionen Mennonitinnen und Mennoniten auf der Welt. Obwohl sie in Europa entstanden leben hier vergleichsweise wenige (ca. 50.000) Gläubige. Weit mehr als die Hälfte davon in der Bundesrepublik, etwa 11.000 in den Niederlanden.

Am stärksten wächst die Gruppe der afrikanischen Mennoniten. Derzeit sind es bereits eine knappe halbe Million, v.a. in der Demokratischen Republik Kongo (200.000), Äthiopien (200.000) und in Tansania (50.000).

Ähnlich viele Mennos findet man in Nordamerika, wobei von den ca. 450.000 Gläubigen ungefähr 330.000 in den USA leben. Im asiatischen und pazifischen Raum leben etwa 200.000 Mennoniten (Indien 130.000, Indonesien 70.000), in Südamerika ca. 130.000 (Paraguay 30.000).

Nur in Europa schrumpft die Gesamtzahl der Angehörigen unserer Kirche, in allen anderen Gebieten sind Zuwächse in unterschiedlicher Stärke festzustellen.

Die weltweite Verteilung ist auf dieser Weltkarte gut zu erkennen.

(Alle Zahlen 2003 von der Mennonitischen Weltkonferenz)

Der Kirchenrat ist nach der Gemeindeversammlung das höchste Gremium unserer Gemeinde. Ihm gehören die für jeweils sieben Jahre gewählten Diakone, Vertreter der Predigenden sowie der Pastor an. Auch die Alt-Diakone können an den Sitzungen teilnehmen, alle Gemeindeglieder können auf Nachfrage die Protokolle erhalten.

Alle wichtigen Aufgaben sind auf die Schultern der Mitglieder aufgeteilt, wobei die praktische Arbeit in den einzelnen Gebieten nicht unbedingt von Kirchenratsmitglieder geleistet wird. Da unsere Gemeinde autonom von übergeordneten Strukturen entscheiden kann, liegt große Verantwortung in den Händen dieses Gremiums. Jährlich werden Arbeitsberichte erstellt und es findet eine Entlastung auf der Gemeindeversammlung statt.

Geleitet wird das Gremium derzeit von seinem Vorsitzenden Thomas Schamp.

In mennonitischen Gemeinden ist es üblich, dass Laien predigen. Nach dem Glaubensverständnis der Täufer und Täuferinnen des 16. Jahrhunderts stellt die Bibel die einzige bindende Schrift für das Leben und die Verkündigung dar. Darauf gründend werden alle Gemeindemitglieder als mündige Christen und Christinnen verstanden, die eigenverantwortlich lernen sollen, die biblische Botschaft zu verstehen und mit ihr verantwortlich umzugehen.

In der Mennonitengemeinde zu Hamburg und Altona gibt es drei gewählte und ordinierte Predigerinnen und Prediger:

  • Dr. Dennis Slabaugh
  • Ruth Wedel
  • Jens Fieguth

Die beiden letztgenannten predigen regelmäßig. Darüberhinaus werden Gottesdienste von nicht-ordinierten Ehrenamtlichen gehalten:

  • Marianne Gamp
  • Jonas Widmer

Die ehrenamtlichen Prediger und Predigerinnen der Gemeinde Hanmburg treffen sich regelmäßig zu Predigtwerkstätten.

Die Gemeinde kann Laienpredigenden ordinieren, indem die Gemeindeversammlung der entsprechenden Person das Vertrauen ausspricht und sie für sieben Jahre wählt. Durch eine Bestätigung der Gemeindeversammlung verlängert sich die Amtszeit um jeweils sieben Jahre.

Ordinierte Laienprediger und Laienpredigerinnen sind befugt, das Abendmahl auszuteilen sowie Taufen, Trauungen oder Beerdigungen vorzunehmen.

Der Predigtdienst durch Laien aus verschiedenen Alters- und Berufsgruppen sowie Lebensumfeldern wird als Bereicherung des Gemeindelebens empfunden.

Seite 5 von 6

Monatslosung

Und siehe, es sind Letzte, die werden die
Ersten sein, und es sind Erste, die werden
die Letzten sein.

Lk 13, 30

Tucholsky Quartier

Unsere Kirche liegt am Rande des Quartiers, dessen Neuplanung angedacht ist. Informationen dazu finden Sie auf dem Blog des Bezirksamtes Altona unter www.tucholsky-quartier.de. Auch wir beteiligen uns an dem - derzeit ruhenden - Entwicklunsgprozess.

 

Wir in Hamburg-Altona

Schon 1601 erlaubte Graf Ernst von Schauenburg den aus den Niederlanden geflohenen, in dem damals kleinen Ort Altona eine Gemeinde zu gründen und eine Kirche zu bauen. In der Blütezeit der Gemeinde im 17. und 18. Jahrhundert zählten viele Kaufleute, Reeder (Walfang), Unternehmer und Handwerker zu den Mennoniten. Unsere erste Kirche (Große Freiheit) brannte 1713 im Schwedenbrand nieder und wurde durch einen Neubau an gleicher Stelle ersetzt. 1915 wurde die neue Kirche der Mennonitengemeinde an der Mennonitenstraße in Altona-Nord eingeweiht, die uns seitdem als Versammlungsort dient.