Paulus schreibt diesen Satz (Kol 4, 6) in einem Abschnitt des Kolosserbriefes, in dem es um die Verkündigung des Glaubens geht. Die Christen sollen die Botschaft der Liebe Gottes vermitteln und weitergeben. Da muss ich zuerst an eine Predigt denken. Wenn dann das Salz und Würzen ins Spiel kommen, muss ich wiederum ans Kochen denken. Jeder von uns hat wohl ein Lieblingsgericht. Das können Spaghetti mit Tomatensoße sein oder Rinderfiletspitzen mit blanchiertem Gemüse und Kroketten.

Eine berechtigte Frage kann manchmal störend wirken. Die Pflichten des Alltags beschäftigen uns; sie verlangen unsere volle Konzentration. Und die geben wir gerne, eben weil solche Pflichten uns so wichtig erscheinen. Sie nehmen uns vollkommen in Besitz; es stört uns dann, wenn Leute, besonders Leute, die uns fremd vorkommen, plötzlich vor uns stehen und die berechtigte Fragen stellen: „Ist das denn wirklich so wichtig? Ist nicht etwas anderes doch wichtiger?“

Das Leben und die Musik von Johnny Cash in einer Stunde? Geht das? Ja, das geht, wenn man der Spur des späten Johnny Cash und seines Produzenten Rick Rubin folgt. Er hatte in den späten 90er Jahren durch einen minimalistischen, auf den Kern von Rhythmus und Harmonie reduzierten Sound für ein Comeback von Johnny Cash gesorgt. Johnny Cash und er hatten sich entschieden, Songs aufzunehmen, die das amerikanische Leben in seinen Höhen und Tiefen repräsentieren. Johnny Cash sang neben eigenen auch etliche Songs anderer Autoren.

Zu meinen ersten Eindrücken aus Besuchen und Gesprächen gehört: Ich komme in eine Gemeinde mit gastfreundlichen Menschen. Und zu Menschen, die in einer gesellschaftlichen Situation zunehmender Fremdenangst sich um konkrete Hilfe für Flüchtlinge bemühen. Ich werde als Pastor der Gemeinde mehr sein als ein Gast. Aber ich werde, so mein Wunsch, immer auch ein Gast bleiben dürfen, der zuerst sprechen darf: „Friede diesem Haus!“ In der Lage, in der Jesus die Jüngerinnen und Jünger anspricht, bin ich nicht.

Der dritteTeil in der Themenreihe "Toleranz - eine unmögliche Tugend? Zwischen Populismus und "Political Correctness" findet am 20. Januar 2017 in unserer Mennonitenkirche statt. Wie immer diskutiert ein prominent besetztes Forum zu einem zentralen Thema. Überschrieben ist dies in diesem Monat mit der Aussage: "Ich bin kein Nationalist, aber..." - Über zahlreiche Teilnehmende würden wir uns sehr freuen. Die Veranstaltung ist wie immer kostenfrei und wird gemeinsam mit der Arbeitsstelle Theologie der Friedenskirchen an der Universität Hamburg ausgerichtet.

So können wir in Abwandlung eines berühmten Zitats aus dem „Kleinen Prinzen“ von St. Exupéry sagen, wo es heißt: Man sieht nur mit dem Herzen gut! Gott spricht: „Ich schenke Euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch!“ Hesekiel 36, 26a Der Mensch des ersten Testamentes denkt mit dem Herzen, denn nach alttestamentlicher Anthropologie ist das Herz der Sitz des Verstandes und der Weisheit. Die Gefühle sitzen nach damaligem Verständnis in den Knien, das können wir auch nachvollziehen, wenn uns manchmal die Knie schlottern. Das Gehirn hatte damals übrigens keine besondere Funktion.

Immer wenn ich Seele lese, frage ich mich zunächst: „Was meint der Schreiber, wenn er von der Seele spricht?“ Ist die Seele das innerste Wesen des Menschen, all sein Denken, Fühlen und Empfinden, all das, was uns einzigartig macht in unserer Person? Oder ist die Seele der körperlose, unsterbliche Teil des Menschen, sozusagen das Göttlich, das dem Menschen in der Schöpfung durch Gottes Atem eingehaucht wurde, vom Ursprung her von Gott kommend und damit auch unvergänglich?
Unsere Seele ist meiner Ansicht nach beides. Unsere Seele ist unvergänglich und einzigartig. Sie ist das, was uns als Individuum ausmacht.

Der zweite Teil in der Themenreihe "Toleranz - eine unmögliche Tugend? Zwischen Populismus und "Political Correctness" findet am 2. Dezember in unserer Mennonitenkirche statt. Wie immer diskutiert ein prominent besetztes Forum zu einem zentralen Thema. Überschrieben ist dies in diesem Monat mit der Aussage: "Ich habe nichts gegen Flüchtlinge, aber..." - Über zahlreiche Teilnehmende würden wir uns sehr freuen. Die Veranstaltung ist wie immer kostenfrei und wird gemeinsam mit der Arbeitsstelle Theologie der Friedenskirchen an der Universität Hamburg ausgerichtet.

BItte wählen Sie aus, ob Sie die allgemeinen Informationen über unseren Friedhof interessieren, oder ob Sie die Dokumente zu dem historischen Gräberfeld auf dem Friedhof einsehen möchten.

„Wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.“ 2. Korinther 3,17 „Frei, endlich frei!“ So viele Menschen können in so vielen Situationen es sagen oder zumindest fühlen. Ein Volk, das viele Jahre unter dem Joch des Unterdrückers gelitten hat, erreicht endlich die Unabhängigkeit, und spricht solche Worte aus. Aber: Auch der Verbrecher, nachdem er seine Strafe abgesessen hat, kann es ebenso sagen, wenn er aus dem Gefängnis entlassen wird. Die Ehefrau, die jahrelang von ihrem tyrannischen Ehemann niedergemacht und kleingehalten wurde, kann es laut schreien, wenn die Scheidung endlich durch ist.

Seite 1 von 6

Monatslosung

Eure Rede sei allezeit freundlich und mit Salz gewürzt.

Kol 4, 6

Tucholsky Quartier

Unsere Kirche liegt am Rande des Quartiers, dessen Neuplanung gerade läuft. Informationen dazu finden Sie auf dem Blog des Bezirksamtes Altona unter www.tucholsky-quartier.de. Auch wir beteiligen uns an dem spannenden Entwicklunsgprozess.

 

Wir in Hamburg-Altona

Schon 1601 erlaubte Graf Ernst von Schauenburg den aus den Niederlanden geflohenen, in dem damals kleinen Ort Altona eine Gemeinde zu gründen und eine Kirche zu bauen. In der Blütezeit der Gemeinde im 17. und 18. Jahrhundert zählten viele Kaufleute, Reeder (Walfang), Unternehmer und Handwerker zu den Mennoniten. Unsere erste Kirche (Große Freiheit) brannte 1713 im Schwedenbrand nieder und wurde durch einen Neubau an gleicher Stelle ersetzt. 1915 wurde die neue Kirche der Mennonitengemeinde an der Mennonitenstraße in Altona-Nord eingeweiht, die uns seitdem als Versammlungsort dient.