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Die guten Erfahrungen mit unserer Gemeinde beim NDR-Radiogottesdienst 2015 haben zu einer erneuten Anfrage Ende letzten Jahres geführt. Nun findet in unserer Kirche wieder ein Radiogottesdienst statt. Eine gute Gelegenheit, als Mennonitengemeinde öffentlich wirksam zu sein. Das Thema des Sonntages „Jubilate“ (Jubelt) greift die Freude der Osterzeit auf und wird im Wochenspruch deutlich: „Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen; siehe, Neues ist geworden.“ (2 Kor 5, 17).

Das 2017 vom Mennonitischen Geschichtsverein herausgegebene Buch hat viele Menschen zum Nachdenken, Gemeindeglieder ins Gespräch und eine konstruktive Auseinandersetzung in vielen mennonitischen Familien gebracht. Nach einem gemütlichen Kaffeetrinken sollen Menschen zu Wort kommen, die sich in Forschung oder Biografie mit der Rolle der Mennoniten in der NS-Zeit beschäftigt haben. Hans-Jürgen Goertz (angefragt) wird über die Wirkung seiner beiden Aufsätze 1977 und 40 Jahre später berichten und seine Erfahrungen mit der schmerzvollen Aufarbeitung dieser schwierigen Fragestellung schildern.

Der mennonitische Autor Horst Martens kommt in unsere Gemeinde um sein Buch "Ruben" vorzustellen, einige Passagen zu lesen und in einem Gespräch über eigene Erfahrungen, Anmerkungen und Fragen zur Verfügung zu stehen. Menschen, die den Roman schon gelesen haben, sind genauso eingeladen wie Interssierte, die sich auf Berichte und Erinnerungen von Mennoniten und Mennonitinnen aus Paraguay aus den 1950er Jahren bis heute einlassen wollen. Spannung ist garantiert!

In unserer Themenreihe: Reformation und Freiheit – aus täuferisch-mennonitischer Perspektive – im Dialog laden wir ein zum 12. mennoFORUM. Schwerpunkt diesmal ist das Thema "Reformation und Gewaltfreiheit". Am Freitag, den 22. Januar 2016 diskutieren Experteninnen und Experten ab 18 Uhr in der Mennonitenkirche Hamburg.

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Monatslosung

Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.

Johannes 20, 21

Tucholsky Quartier

Unsere Kirche liegt am Rande des Quartiers, dessen Neuplanung angedacht ist. Informationen dazu finden Sie auf dem Blog des Bezirksamtes Altona unter www.tucholsky-quartier.de. Auch wir beteiligen uns an dem - derzeit ruhenden - Entwicklunsgprozess.

 

Wir in Hamburg-Altona

Schon 1601 erlaubte Graf Ernst von Schauenburg den aus den Niederlanden geflohenen, in dem damals kleinen Ort Altona eine Gemeinde zu gründen und eine Kirche zu bauen. In der Blütezeit der Gemeinde im 17. und 18. Jahrhundert zählten viele Kaufleute, Reeder (Walfang), Unternehmer und Handwerker zu den Mennoniten. Unsere erste Kirche (Große Freiheit) brannte 1713 im Schwedenbrand nieder und wurde durch einen Neubau an gleicher Stelle ersetzt. 1915 wurde die neue Kirche der Mennonitengemeinde an der Mennonitenstraße in Altona-Nord eingeweiht, die uns seitdem als Versammlungsort dient.