Super User

Super User

In unserer Themenreihe: Reformation und Freiheit – aus täuferisch-mennonitischer Perspektive – im Dialog laden wir ein zum 12. mennoFORUM. Schwerpunkt diesmal ist das Thema "Reformation und Gewaltfreiheit". Am Freitag, den 22. Januar 2016 diskutieren Experteninnen und Experten ab 18 Uhr in der Mennonitenkirche Hamburg.

Im Herbst 2015 sendete NDR 90,3 einen 40minütigen Bericht über unsere mennonitische Gemeinde unter dem Titel "Abendjournal spezial: Mennoniten in Hamburg". Das Stück ist auf der Website des NDR und auch auf unserer Homepage abrufbar. Vielen Dank für die Erlaubnis an den Autor Daniel Kaiser. Kurz darauf wurde auch einer unserer Gottesdienste live im Radio auf NDRinfo gesendet. Wer dies live verpasst hat, oder sich selbst oder seine Bekannten und Verwandten nochmal anhören möchte, kann dies hier tun. Den einen oder anderen Sänger wird man sicher heraushören können.

In unserer Themenreihe: Reformation und Freiheit – aus täuferisch-mennonitischer Perspektive – im Dialog laden wir ein zum 11. mennoFORUM. Schwerpunkt diesmal ist das Thema "Reformation und Migration". Am Freitag, den 27. November 2015 diskutieren Experteninnen und Experten ab 18 Uhr in der Mennonitenkirche Hamburg.

Im Mennonitischen Geschichtsverein arbeiten Menschen zusammen, die ein Interesse an der reichhaltigen Geschichte der Täuferbewegungen des 16. Jahrhunderts und ihrer Nachkommen in den vielen mennonitischen Gemeinschaften weltweit bis in die Gegenwart haben.

Der Verein versucht, auf vielfältige Weise die Forschung der täuferisch-mennonitischen Geschichte zu unterstützen und die Ergebnisse dieser Forschung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und zu interpretieren. Relevante Bücher, Zeitschriften und Dokumente werden gesammelt und in der Mennonitischen Forschungsstelle, Bolanden-Weierhof, aufbewahrt.

Der Verein hat in den letzten Jahren für die Forschungsstelle ein neues Gebäude errichtet, in dem die Sammlung offen für wissenschaftlich Interessierte steht und auch Ausstellungen und Programme zur Weiterbildung präsentiert werden.

Der Geschichtsverein gibt außerdem jährlich die Mennonitischen Geschichtsblätter (kostenlos für alle Mitglieder des Vereins) mit Beiträgen zur neueren Forschung heraus, und veröffentlicht bzw. fördert Schriften zur Geschichte und Lehre des Täufermennonitentums und auch zur mennonitischen Familienforschung.

Der Mennonitische Geschichtsverein trägt durch die Pflege der Mennokate bei Bad Oldesloe zur Erinnerung an den Namensgeber der mennonitischen Gemeinden bei. Er ist zuständig für die Erhaltung der Mennokate, ihrer Einrichtung und der dort aufgerichteten Menno-Simons-Gedächtnisstätte.

Der Mennonitische Geschichtsverein zählt z. Zt. ca. 600 Mitglieder und Freunde. Er wird vom Vorsitzenden Dr. Dennis Slabaugh und einem Beirat geleitet. Die Mitglieder treffen sich einmal im Jahr zur Mitgliederversammlung. Die Mitgliedschaft steht allen Interessierten offen.

 

Kontakt

Astrid von Schlachta
1. Vorsitzende

Gary Waltner
2. Vorsitzender und Leiter der Forschungsstelle
Am Hollerbrunnen 2A
67295 Bolanden Weierhof

www.mennonitischer-geschichtsverein.de

 

Foto von Ulla Buchweitz "Mennolinde" unter creativecommons.org/licenses/by-nc/3.0/

Das Deutsches Mennonitisches Friedenskomitee (DMFK) stärkt und befähigt Menschen und Gemeinden, sich für Frieden und Gerechtigkeit einzusetzen. Von Bammental aus dienen die Mitarbeitenden den Mennonitengemeinden mit Predigten, Jugendtrainings, Theater, Seminaren und Konferenzen. Sie fördern Konfliktkompetenz und zeigen gewaltfreie Handlungsmöglichkeiten auf. Predigte und Theaterstücke bieten die Chance, über Gewaltfreiheit, Militarismus und das Evangelium des Friedens nachzudenken und zu diskutieren.

Unsere Überzeugung ist, dass Jesus Christus uns als Jünger und Jüngerinnen befähigen will, seinen Frieden zu erleben und in die Welt zu tragen. Der erste Ort, an dem Gottes Frieden und Gerechtigkeit sichtbar wird, ist die Gemeinde. Dort soll etwas von einem Gerechten Frieden sichtbare Gestalt annehmen. Doch bezieht er sich nicht nur auf das Miteinander in der Gemeinde; Gerechter Friede soll auch das Zeugnis nach außen bestimmen. Dafür setzen wir uns gerne ein!

Wir unterstützen die Arbeit von Christian Peacemaker Teams (CPT) durch Inforeisen, Freiwillige und finanziell sowie durch den Ausbau eines europäischen CPT-Netzes. In Zusammenarbeit mit dem Mennonitischen Friedenszentrum Berlin tragen wir die Dialogarbeit und Gewaltprävention im Berliner Stadtteil Neukölln. Gemeinsam mit anderen Organisationen setzen wir uns für eine Verstärkung der Friedensbildung an weiterführenden Schulen ein. Alle drei Jahre vergeben wir den Michael Sattler Friedenspreis an Personen oder Gruppen, deren Arbeit vorbildlich ist im Einsatz für gewaltfreies Christuszeugnis, für Versöhnung zwischen verfeindeten Menschen oder Gruppen sowie für herausfordernden Dialog zwischen Religionen und Weltanschauungen.

Weitere Informationen bei: www.dmfk.de

 

Das Mennonitische Friedenszentrum Berlin (MFB) startete im Januar 2005 als ein Beitrag der Vereinigung der Deutschen Mennonitengemeinden (VDM) zur „Dekade zur Überwindung von Gewalt. Kirchen für Frieden und Versöhnung. 2001-2010“, die auf ihren Antrag hin vom Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) ausgerufen wurde.

Während der Dekade entstanden überall auf der Welt neue Initiativen zur gewaltfreien Konfliktbearbeitung, Friedensbildung und Versöhnung.
   
Auf der IX. Vollversammlung des ÖRK in Porto Alegre 2006 brachte die VDM wiederum Anträge (gemeinsam mit den Delegierten der EKD) ein: Seitdem wurde weltweit an einer internationalen ökumenischen Friedensdenkschrift gearbeitet. Das Friedenszentrum lieferte die Vorlage der am 9. Dezember 2009 von einer außerordentlichen Mitgliederversammlung der Vereinigung der Deutschen Mennonitengemeinden (VDM) verabschiedeten Friedenserklärung „Richte unsere Füße auf den Weg des Friedens“.

Unsere Arbeitsschwerpunkte

  • Gewaltprävention durch Netzwerkarbeit – Stadtteil- Arbeit als Bewährungsfeld des gerechten Friedens und der Gewaltfreiheit
  • Solidarität und Lernbereitschaft – Kooperationen zur Konflikttransformation in Simbabwe
  • Kritische Begleitung – dem Friedenszeugnis Gehör verleihen auf gesellschaftlichen und politischen Ebenen

Weitere Informationen bei: www.menno-friedenszentrum.de

Seite 2 von 4

Monatslosung

„Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht dessen, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.“

Hebräer 11, 1

Tucholsky Quartier

Unsere Kirche liegt am Rande des Quartiers, dessen Neuplanung angedacht ist. Informationen dazu finden Sie auf dem Blog des Bezirksamtes Altona unter www.tucholsky-quartier.de. Auch wir beteiligen uns an dem - derzeit ruhenden - Entwicklunsgprozess.

 

Wir in Hamburg-Altona

Schon 1601 erlaubte Graf Ernst von Schauenburg den aus den Niederlanden geflohenen, in dem damals kleinen Ort Altona eine Gemeinde zu gründen und eine Kirche zu bauen. In der Blütezeit der Gemeinde im 17. und 18. Jahrhundert zählten viele Kaufleute, Reeder (Walfang), Unternehmer und Handwerker zu den Mennoniten. Unsere erste Kirche (Große Freiheit) brannte 1713 im Schwedenbrand nieder und wurde durch einen Neubau an gleicher Stelle ersetzt. 1915 wurde die neue Kirche der Mennonitengemeinde an der Mennonitenstraße in Altona-Nord eingeweiht, die uns seitdem als Versammlungsort dient.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.