Texte

Am Donnerstag dem 1. Mai 2014 trafen 11 Familien und das Betreuerteam mittags im Haus des Naturschutzbundes in Neustadt ein und aßen gemeinsam zu Mittag. Am Nachmittag konnten wir bei trockenem und teilweise sonnigem Wetter draußen eine Vorstellungsrunde machen. Diese war schon durch das Thema der Freizeit „Licht“ geprägt: die Familien gestalteten Schattenbilder. Eine erste inhaltliche Einführung in das Thema „Licht“ erhielten wir am Freitagmorgen durch Bernhard Thiessen. Er stellte eine Geschichte vor, bei der es darum ging, dass man sein Licht nicht unter einen Scheffel stellen sollte. Darum ging es das ganze Wochenende mit verschiedenen Aktivitäten. Die großen Kinder haben zum Beispiel mehrere Filme gedreht über die Geschichte, wie Saulus zum Paulus wurde.

Bald ist Pfingsten. Der Heilige Geist wird auf die Menschen, vor allem auf die Apostel „regnen“. Die christliche Kirche konstituiert sich: Was heißt das? Juden und Proselyten, Kreter und Araber, wir hören sie in unseren Sprachen Gottes große Taten verkünden. (Apg. 2, 11) Ich denke, es ist eine Geschichte des Verstehens und Zuhörens, des Verstehen-Wollens und Zuhören-Wollens – trotz aller Unterschiede. Es ist in dem Moment des Pfingstwunders ein wirkliches sich Öffnen für den Anderen. Warum und wie das passiert ist, warum gerade dann und dort, ist wahrlich nicht erklärbar und ein Wunder oder Zeichen!

Am 6. April 2014 startete der erste Glaubenskurs in der Mennonitengemeinde Hamburg. 11 Kinder zwischen 10 und 12 Jahren aus den Gemeinden Lübeck, Hamburg und Hannover wurden im Rahmen eines Familiengottesdienstes feierlich vorgestellt und gesegnet. Die sieben Mädchen und vier Jungen werden sich zwei Jahre lang mit der Glaubenskursgruppe an bestimmten Terminen treffen. In einem Pass sind die wichtigsten und verbindlichen Veranstaltungen eingetragen. Darüber hinaus sind alle Kinder eingeladen, an den anderen Sonntagen den Kindergottesdienst zu besuchen und an Freizeiten teilzunehmen. Bei ihrem ersten Treffen gestalteten die Glaubenskursteilnehmer und –teilnehmerinnen eine Kerze, die immer brennen soll, wenn sie einen Gottesdienst besuchen.

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Tucholsky Quartier

Unsere Kirche liegt am Rande des Quartiers, dessen Neuplanung angedacht ist. Informationen dazu finden Sie auf dem Blog des Bezirksamtes Altona unter www.tucholsky-quartier.de. Auch wir beteiligen uns an dem - derzeit ruhenden - Entwicklunsgprozess.

 

Wir in Hamburg-Altona

Schon 1601 erlaubte Graf Ernst von Schauenburg den aus den Niederlanden geflohenen, in dem damals kleinen Ort Altona eine Gemeinde zu gründen und eine Kirche zu bauen. In der Blütezeit der Gemeinde im 17. und 18. Jahrhundert zählten viele Kaufleute, Reeder (Walfang), Unternehmer und Handwerker zu den Mennoniten. Unsere erste Kirche (Große Freiheit) brannte 1713 im Schwedenbrand nieder und wurde durch einen Neubau an gleicher Stelle ersetzt. 1915 wurde die neue Kirche der Mennonitengemeinde an der Mennonitenstraße in Altona-Nord eingeweiht, die uns seitdem als Versammlungsort dient.